Lymphdrainage

... ist eine Form  von physikalischer Therapie  und dient zum Abtransport von hell gelber Gewebsflüssigkeit die sich  unter dem Gewebe ansammelt. Sie besteht aus  verschiedenen Stoffen, wie Wasser, Proteinen verschiedener Zellen  (Lymphozyten, Makrophagen, Granulozyten), Fremdstoffe (Bakterien, Ruß, Zelltrümmer), Langkettiger Fettsäuren und Fibrinogen (die das Gewebe gerinnungsfähig macht).


Es kann in einer Form von Ödem auftreten. Man unterscheidet zwischen primären und sekundären Ödem:


Ein primärer Lymphödem ist angeboren im Gegenzug ein sekundärer Lymphödem als Zweiterkrankung aufscheint , wie beispielsweise durch Lähmung oder CRPS 1 und 2.


Des weiteren gibt es noch den zyklischen idiopathischen Ödem und den Lymphödem der in Form von Cellulite auftritt.


Durch manuelle Lymphdrainage wird der Lymphen-Abfluss angeregt, sowie der Muskeltonus gesengt. Weiters kommt es zu einer Senkung des Sympathikotonus, dies wirkt sich schmerzlindernd auch positiv auf den Blutdruck bzw. Blutzuckerspiegel, sowie auf das Immunsystem mit zusätzlicher Wundheilung aus.  Es wird ebenfalls die Ausschüttung diverser Stresshormone, Adrenalin und Cortisol vermindert.


Die Lymphdrainage hat eine entspannende Wirkung, wo zusätzlich der Parasympathikus angeregt wird und sämtliche Körperfunktionen sich auf Erholungsmodus umstellen. 


" Ist die Lymphe gesund, ist der Mensch gesund !"